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M. Raubuch: Die Philosophie, oekonomische Aspekte und Loesungskonzepte der "Gruenen Gentechnik"



Liebe Leute,
werte Damen und Herren,

anbei ein Artikel von Markus Raubuch zum Thema Gruene Gentechnik, der
eigentlich fuer die BAG-Tagung vom vergangenen Wochenende gedacht war
und den ich Euch / Ihnen nicht vorenthalten wollte.

Herzlicher Gruss & Alles Gute
Uwe-Juergen Ness

Ps: Die noch im Aufbau befindliche Homepage von Hiltrud Breyer kann
unter der URL
http://www.hiltrud-breyer.de/ angesteuert werden.


--
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    Uwe-Juergen Ness
    BAG Gen- und Reproduktionstechnologie
    Theodor-Heuss-Strasse 20
    78467 Konstanz
    Tel.: 07531/579-80 Fax: -54
    Email: BAG.Gentechnik@Gruene.de
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Die Philosophie, oekonomische Aspekte und Loesungskonzepte der
Gruenen Gentechnik

Dr. Markus Raubuch, Herbartweg 5, 37083 Goettingen, E-mail:
mraubuc@gwdg.de


Einleitung

Das potentiell breite Anwendungsfeld der Gentechnologie fuehrte bereits
Ende der 80iger Jahre zu euphorischen Voraussagen bezueglich der
Fortschritte und Moeglichkeiten der Gentechnik, die aber jeden
realistischen Bezug zum technisch machbaren Fortschritt und zu
vorhandenen Maerkten entbehrten (Kasten 1). Dies wurde in einer von der
Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie festgestellt, die die
Grundlage fuer das Gentechnikgesetz bildete (2). In der Broschuere des
BML Die Gruene Gentechnik von 1997 wurden unter UEberschriften wie
Zukunftstraeume werden wahr durch die neuen Moeglichkeiten der
Gentechnik in der Pflanzenzuechtung oder Erfolgreich gegen den Hunger.
Die Gentechnik - ein Beitrag zur Welternaehrung. (1) erneut euphorische
Voraussagen getroffen, deren Stichhaltigkeit fragwuerdig erscheinen. Es
ist kaum verwunderlich, dass angesichts der Ankuendigung von
duerreresistenten Nutzpflanzen und der Visionen von
luftstickstoffbindendem Weizen, Mais und Reis das mit der Gruenen
Gentechnik verbundene Risiko in den Hintergrund treten muss.
Unabhaengig von dem in Aussicht gestellten oekonomischen Nutzen fuer die
landwirtschaftlichen Betriebe muessen sich VerbraucherInnen und
Landwirte auch aufgrund des Druckes und der Konditionen einer in
Deutschland einseitig auf Gentechnik setzenden Forschungs- und
Landwirtschaftspolitik mit den Folgen und Alternativen der Gruenen
Gentechnik auseinanderzusetzen.

 Gentechnik ist nicht gleich Biotechnologie

Die Biotechnologie ist eine integrierte Anwendung des Wissens aus
Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik. Die Gentechnik ist nur eine von
vielen Methoden, die innerhalb der Biotechnologie Anwendung finden. Zur
Erhoehung der Akzeptanz wird der unpopulaere Begriff Gentechnik aber
haeufig mit dem eher unverfaenglichen Begriff Biotechnologie vermischt
oder mit diesem gleichgesetzt. Insbesondere wenn die Bedeutung der
Gentechnologie fuer die OEkonomie und den Erhalt oder die Schaffung von
Arbeitsplaetzen belegt werden soll ist haeufig von der Biotechnologie
die Rede.

Die Philosophie der Gentechnik

In mehreren Umfragen lehnte die ueberwiegende Anzahl der
VerbraucherInnen gentechnisch veraenderte Lebensmittel ab. Geringe
Akzeptanz finden auch gentechnisch veraenderte, herbizidresistente
Pflanzen, die den chemischen Pflanzenschutz in der Landwirtschaft weiter
festschreiben sollen. Deshalb wird immer wieder die Bedeutung der
Gentechnik fuer die Ernaehrung und die Umwelt beschworen. Die
Gentechnik ist eine Technologie zur Bewaeltigung der Zukunftsaussagen
des 21. Jahrhunderts. Bezogen auf die Landwirtschaft heissen diese
Aufgaben: Ernaehrung einer wachsenden Weltbevoelkerung, dabei schonender
und nachhaltiger Umgang mit den natuerlichen Lebensgrundlagen. (1).
Zweifel, ob solch ein komplexes Problem wie die Welternaehrung, das
durch ein kompliziertes Geflecht wirtschaftlicher, sozialer,
kultureller, historischer, klimatischer und oekologischer Faktoren
bestimmt wird, durch Anwendung einer einzigen Technik qualitativ besser
bekaempft werden kann, scheinen angebracht. Fraglich ist, ob die
gentechnisch veraenderten Hochleistungssorten fuer den Einsatz in den
armen Regionen geeignet sind und ob sich die armen Laender die
Lizenzgebuehren fuer durch Patent geschuetztes, gentechnisch erzeugtes
Saatgut ueberhaupt leisten koennen. Fakt ist, dass die
Intensivlandwirtschaft in vielen Faellen zu oekonomischer Abhaengigkeit
und zur Zerstoerung landwirtschaftlicher Nutzflaechen in den armen
Laendern beigetragen hat, und es ist offensichtlich, dass die
gentechnischen Eingriffe auf die Erhaltung der Intensivlandwirtschaft
mit grossflaechig angebauten Monokulturen zielen. Eine auf
Nachhaltigkeit ausgerichtete Landwirtschaft, wie der oekologische
Landbau in den reichen Industrielaendern oder die Subsistenzwirtschaft
in den armen Laendern, bedarf der Gentechnik nicht. Als Beispiel fuer
die hinter der Gentechnik stehende Philosophie mag ein Zitat aus den
Agrarpolitischen Berichten Biotechnologie, Landwirtschaft und Ernaehrung
der OECD dienen. Darin werden die Ursachen beschleunigter
Resistenzbildungen beschrieben (Kasten 2). Statt diesen Ursachen
beschleunigter Resistenzbildungen von Schadorganismen durch eine
nachhaltigere Form der Landwirtschaft zu begegnen, wird ein verstaerktes
Ausbeuten genetischer Ressourcen gefordert (3). Dieses Beispiel zeigt,
dass die gentechnischen Loesungsansaetze auf einfachen
Ursache-Wirkungsbeziehungen basieren. Eine ganzheitliche Betrachtung,
die komplexe Wechselwirkungen beruecksichtigt, wird negiert. Der
gentechnische Loesungsansatz zielt damit auf kurzfristige
Leistungsteigerungen statt auf eine umweltschonende und nachhaltige
Landwirtschaft.

Die Gruene Gentechnik - eine oekonomische Notwendigkeit?

Immer wieder wird durch den Verweis auf die international verbreitete
Anwendung der Gruenen Gentechnologie die wirtschaftliche Notwendigkeit
zur Einfuehrung transgener Sorten beschworen. Die Ablehnung der
Gentechnik in der Landwirtschaft zieht somit zwangslaeufig einen
weiteren Verlust von Arbeitsplaetzen in der gesamten Wirtschaft und auch
in der Landwirtschaft nach sich. (1). Diese Drohung zielt vor allem auf
die von Existenzaengsten geplagten landwirtschaftlichen Betriebe.
Unbestritten ist, dass die Intensivierung der Landwirtschaft in den
vergangenen Jahrzehnten zu einer Reduzierung der Anzahl der
landwirtschaftlichen Betriebe gefuehrt hat. Durch die Ausweitung des
Patentschutzes auf Pflanzensorten mit gentechnisch erzeugten
Eigenschaften duerfte sich in Zukunft aber der oekonomische Druck auf
die Betriebe weiter erhoehen. Eine weitere Konzentration in der
deutschen Landwirtschaft bedeutet aber weitere Betriebsaufgaben und den
Verlust von Arbeitsplaetzen.
Firmen und Befuerworter der gruenen Gentechnik werben dagegen damit,
dass z.B. die bislang in den USA und Kanada gemachten Erfahrungen
zeigen (1), dass der Anbau transgener herbizidresistenter (gegen
Pflanzenschutzmittel resistent) Pflanzen durch geringeren Aufwand je
nach Fruchtart pro Jahr und Hektar bis zu 300,- DM Kosten spart (1).
Solche Beispiele sind fuer die europaeische und speziell fuer die
deutsche Agrarstruktur aber kaum relevant, denn sie setzen den Anbau auf
riesigen Monokulturflaechen voraus und ignorieren die unterschiedlichen
agrarwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Fuer deutsche Betriebe ist z.B.
grundsaetzlich fraglich, ob sich seit der AEnderung der
EU-Subventionsverordnung 1992 der Einsatz  von Herbiziden im Rapsanbau
ueberhaupt noch lohnt (4). Sollten die in Aussicht gestellten
Einsparungen aber bei anderen Feldfruechten zutreffen, so sind diese
nicht mit Gewinnen gleichzusetzen. Ob und in welchem Masse der
landwirtschaftliche Betrieb von einer Einsparung profitiert, wird dann
davon abhaengen, wieviel von den Einsparungen durch Lizenzgebuehren auf
das Saatgut abgeschoepft wird (5). Die Lizenzgebuehren werden von den
patenthaltenden Unternehmen festgesetzt. So erregten sich z.B.
australische Landwirte ueber Lizenzgebuehren fuer den Anbau von
Bt-Baumwolle, die um das fuenffache ueber denen ihrer amerikanischen
Kollegen lagen (6).

Die Gruene Gentechnik - Beschleunigung der Pflanzenzuechtung?

Seit Jahren wird das innovative Potential in der Gentechnik unter
anderem mit einer Beschleunigung in der Pflanzenzuechtung begruendet:
Die Gruene Gentechnik kann einen Beitrag zur notwendigen Beschleunigung
des Fortschritts in der Pflanzenzuechtung leisten. (1) Zudem wird der
Eindruck erweckt, dass der gentechnische Eingriff an Hochleistungssorten
erfolgt. Mit der Gentechnik wurde es dagegen moeglich, Kulturpflanzen
unter Beibehaltung der bereits vorhandenen guten Eigenschaften
weiterzuentwickeln. Gegenueber der stets von Zufaellen und
UEberraschungen gepraegten klassischen Agrarforschung bietet die Gruene
Gentechnik ein hohes Mass an zuechterischer Sicherheit. (1). Solche
Aussagen halten einer sachlichen Pruefung nicht stand. Sie lassen zum
einen den Aufwand zum Aufspueren und Anpassen eines Genes ausser acht.
Ausserdem gelingt der Eingriff nur an einzelnen Zellen, die zudem meist
von Ausgangslinien und nicht von Hochleistungssorten stammen. Aus diesen
werden dann in einem zweiten Schritt ganze, fertile Pflanzen
regeneriert. Dabei ist es die Regel, dass der gentechnische Eingriff
nicht oder nicht im gewuenschten Mass erfolgreich war. Pflanzen koennen
auf bisher unbekannte Art und Weise die eingebauten Gene erkennen und
abschalten (8). Erst Tests mit den aus Zellen regenerierten fertilen
Pflanze stellen Kreuzungsmaterial sicher (8). Anschliessend muessen dann
auf klassischem Wege die gentechnisch erzeugten Eigenschaften mit den
der Pflanzenzuechtung eigenen Unsicherheiten in die gewuenschten
Hochleistungssorten eingekreuzt werden. Die angesprochene Unsicherheit
bei der klassischen Zuechtung bleibt also erhalten. Dies raeumt auch der
Vorstandssprecher der Kleinwanzlebener Saatzucht AG (KWS) ein: Die
gentechnisch verbesserten  Elternpflanzen werden dann wie in der
herkoemmlichen Zuechtung zur Kreuzung und anschliessenden Selektion von
Nachkommenschaften verwendet. Durch die Gentechnik wird die Zuechtung
deshalb kaum schneller. (9).

Die Gruene Gentechnik, nur ein weiteres Instrument in der
Pflanzenzuechtung?

Schon die klassische Pflanzenzuechtung hat die natuerlichen Urahnen
unserer Nutzpflanzen so veraendert, dass ihre Verwandschaft bisweilen
kaum mehr zu erkennen ist.. Mit solchen oder aehnlichen Aussagen wird
suggeriert, dass die Gentechnik lediglich ein weiterer Schritt in einer
langen Tradition der Zuechtung ist. Richtig ist, dass in der klassischen
Pflanzenzuechtung mit Ausnahme der Zuechtung von Triticale nur nahe
verwandte Arten gekreuzt werden konnten. Die neue Qualitaet der
Gentechnik besteht darin, dass natuerliche Barrieren in Form von
Artgrenzen durchbrochen werden, indem z.B. Stuecke der Erbinformation
aus Tieren, Bakterien und Viren in Pflanzen eingebaut werden. Um die
Natuerlichkeit der Gentechnik zu belegen wird dieses Faktum haeufig
ignoriert und statt dessen darauf hingewiesen, dass jedes Lebewesen Gene
besitzt und die gentechnisch eingesetzten Gene auch natuerlicherweise
schon vorhanden sind. Das verwendete Gen-Material muss in der
eingebauten Form aber nicht natuerlicherweise vorkommen. Im Falle des
PAT-Gens, das z.B. Rapspflanzen die Eigenschaft einer Resistenz gegen
das Totalherbizid Basta der Fa. AgrEvo (Hoechst/Schering) verleihen
soll, handelt es sich sogar um ein gaenzlich kuenstliches Konstrukt,
dass indirekt aus einer Gensequenz eines Mikroorganismus aus Kamerun
(Streptomyces viridochromogenes, Stamm TUE 494) abgeleitet wurde: Da
das Streptomycetengen einen fuer Pflanzengene atypisch hohen GC-Gehalt
von ueber 70% aufwies, wurde ein synthetisches Gen synthetisiert...
(10). Dieses Beispiel veranschaulicht die neue Qualitaet der Gruenen
Gentechnik.

Spezifische gesundheitliche  Gefaehrdung durch die Gruene Gentechnik?

 (1) Basierend auf der Tatsache, dass jedes Lebewesen Gene enthaelt und
wir mit der Nahrung Gene aufnehmen, wird haeufig vereinfachend
gefolgert: Die Befuerchtung, gentechnisch hergestellte Lebensmittel
seien Lebensmittel mit einem Restrisiko trifft deshalb nicht zu. (1).
Dabei wird die Gefahr der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen durch
gentechnisch eingebaute Antibiotikaresistenzgene nicht beachtet. Die
Antibiotikaresistenzgene wurden haeufig zusaetzlich zu gewuenschten
Eigenschaften als sogenannte Markergene in die Pflanzen miteingebaut.
Sie sollten den Gentechnikern zur Kontrolle ihres Erfolges bei einem
gentechnischen Eingriff dienen. Die gesundheitlichen Bedenken haben zu
einer Reihe von Restriktionen in EU-Staaten gefuehrt (Kasten 4). In
Deutschland hat die Genehmigungsbehoerde die Gefahr als nicht gegeben
betrachtet.
Zu beachten ist auch, dass das gesundheitliche Gefaehrdungspotential
gentechnischer Eingriffe nicht allein von den aufgenommenen Genen (z.B.
Verbreitung von Resistenzen durch ein Antibiotikaresistenzgen) ausgehen
kann. Auch die gewollte und eingebaute Eigenschaft, die die Bildung
neuer Inhaltsstoffe zum Ziel hat, birgt Gefahren.  Dabei muessen zwei
verschiedene Gefaehrdungs-poten-tiale unterschieden werden. Handelt es
sich ein bekanntes Protein, das auch bisher Bestandteil der Nahrung war,
so kann sein toxisches Potential abgeschaetzt und sein allergenes
Potential geprueft werden. Ein solcher Fall trat ein, als Gentechniker
der amerikanischen Saatgutfirma Pioneer Hi-Bred Sojapflanzen ein Gen aus
der Paranuss einsetzten. Dadurch sollte der Naehrwert von Soja erhoeht
werden. Aufgrund der gentechnisch uebertragenen Eigenschaft bildeten die
Sojapflanzen ein Protein der Paranuss, das besonders reich an Methionin
ist. Da allergische Reaktionen gegen Paranuesse bekannt waren,
untersuchte eine Arbeitsgruppe an der Universitaet von Nebraska das
transgene Soja auf allergische Wirkung mit Hilfe von Hauttests und wurde
fuendig (11). Obwohl dieser Test fuer eine Zulassung der
genmanipulierten Pflanzen nicht vorgeschrieben war, wird dieser Vorfall
als Beweis dargestellt, wie gut Sicherheitsstandards funktionieren
(1).
Gentechnische Methoden ermoeglichen stets den Einblick, was genau im
Organismus veraendert wurde. Unerwuenschte Folgen und schwer
kalkulierbare Zufaelle lassen sich besser ausschliessen als bisher. (1)
. Eine solche Aussage laesst sich besonders dann nicht begruenden, wenn
es sich um Inhaltsstoffe handelt, die bisher nicht Bestandteil der
Nahrung waren. Nur bekannte Allergene sind auch sicher nachzuweisen (12,
13). Die Allergenitaet von Proteinen, die aus Organismen stammen, die
bisher nicht Bestandteil der Nahrung waren, laesst sich nach
Einschaetzung von Fachaerzten nicht abschaetzen (12, 13). Sie bergen
damit ein letztendlich nicht pruefbares Risiko von Unvertraeglichkeiten.
Diesen Standpunkt publizierte auch der deutsche AErztetag 1996 in einer
Stellungnahme: "Das allergene Potential von neueingefuehrten Proteinen
ist nicht abschaetzbar.".
Darueber hinaus kann der gentechnische Eingriff Nachbargene in ihrer
Aktivitaet beeinflussen (pleiotrope Effekte). Basierend auf der
Beobachtung, dass das Aktivieren inaktiver Gene bzw. das Inaktivieren
aktiver Gene zu ungewollten Verschiebungen im sekundaeren Stoffwechsel
fuehren kann, folgerten Wissenschaftler schon vor Jahren, dass
sekundaere Metabolite transgener Pflanzen in der Nahrung mit der
gleichen Vorsicht zu behandeln seien wie chemische Lebensmittelzusaetze.
Dies schliesst eine Pruefung sekundaerer Metabolite aus transgenen
Pflanzen auf erbgutveraendernde und krebserregende Wirkung ein (14).

Bietet eine gentechnische Herbizidresistenz einen Vorteil?

Verschiedene Firmen wie Monsanto und AgrEvo haben Herbizide
(Pflanzenschutzmittel) entwickelt, die nicht gegen spezielle
Unkraeuter wirken, sondern auf alle Pflanzen toxisch wirken sollen.
Solche Totalherbizide wie Round up (Monsanto) und Basta (AgrEvo)
machen in der landwirtschaftlichen Praxis natuerlich nur einen Sinn,
wenn es gelingt die Nutzpflanze gegen das Herbizid zu immunisieren. Die
Resistenz gegen Totalherbizide ist zahlenmaessig die bei weitem
wichtigste Eigenschaft, die auf den Feldern getestet wird (Abbildung 1).
In Aussicht gestellt werden oekonomische Einsparpotentiale (siehe oben)
und auch eine positive Umweltwirkung durch die angebliche gezieltere
Terminierung der Applikation und die angebliche Reduzierung der
einzusetzenden Aufwandmenge.
Untersuchungen in Deutschland haben jedoch bisher weder ein
Einsparungspotential noch die umweltschonende Wirkung des
Herbizidresistenz (HR) -Systems bestaetigt. Die Untersuchung des Systems
mit gegen Basta (AgrEvo - Hoechst/Schering) resistenten Zuckerrueben
ergab, dass eine befriedigende herbizide Wirkung erst bei mehrfacher
Applikation und dreifacher Aufwandmenge erreicht wurde (5). Derzeit ist
fraglich, ob die Eigenschaft Herbizidresistenz ueberhaupt einen
landeskulturellem Wert darstellt, der eine Voraussetzung fuer die
Zulassung einer neuen Sorte ist. Aufgrund von Wirkungsluecken wurden
auch unbefriedigende Ergebnisse im Vegetationsmanagement bei gegen Basta
resistenten Mais im Mulchsaatverfahren festgestellt (7). Es wurden
Wirkungsluecken festgestellt, die den zusaetzlichen Einsatz
konventioneller Herbizide notwendig machen. Damit waere aber der Vorteil
des HR-Systems vertan. Hinzu kommt das Auflaufen von Pflanzen (z.B.
Raps) in der Fruchfolge und die moegliche Auskreuzung in nahe verwande
Arten, die dann in den Acker einwandern koennten. Sicher ist der
oekonomische Nutzen nur fuer den Hersteller des Herbizides und die
Saatgutfirma. Es ist auffaellig, dass Hersteller und Saatgutfirma bei
herbizidresistenten Pflanzen meist identisch, zumindest aber verflochten
sind.

Schutz gegen Viruskrankheiten nur durch die Gruene  Gentechnik?

Die Saatzuchtfirma Kleinwanzlebener Saatzucht (KWS) liess von ihrer
eigens fuer die gentechnische Forschung gegruendeten Tochterfirma Planta
Zuckerrueben gentechnisch Resistenzen gegen die Rizomania-Krankheit
einbauen. Die in der BRD vor allem im sueddeutschen Raum vorkommende
Krankheit wird durch einen Virus (Ruebenadernvergilbungsvirus oder
Furovirus BNYVV) verursacht, der durch den Bodenpilz Polymyxa betae
uebertragen wird. Landwirte sind auf diese Entwicklung nicht angewiesen,
weil schon seit Jahren Hochleistungssorten angeboten werden, denen die
Krankheit durch eine konventionell eingekreuzte Toleranz nichts anhaben
kann und auch unter Nichtbefallsbedingungen normalen Hochleistungssorten
vergleichbare Ertraege bringen. Gleichwohl wird von der KWS die
Strategie betrieben, gentechnische Resistenzen in natuerlicherweise
resistente Hochleistungssorten einzukreuzen. Dem Landwirt duerfte das
kaum Vorteile bringen, wohl aber dem Unternehmen, das nun seinen
Patentschutz ausdehnen kann. Eine patentierte Sorte steht zunaechst
anderen Zuechtern nicht mehr zur Verfuegung und die Einflussmoeglichkeit
auf die Landwirte steigt. Dies zeigt  auch das Beispiel der Fa.
Monsanto, die mehrere Landwirte in den USA wegen illegalen Nachbaus auf
die Zahlung von 10.000 bis 35.000 $ verklagte (Kasten 3).


Einsparungen von chemischen Pflanzenschutzmitteln durch virusresistente
Zuckerrueben?

Das BML stellt durch die Einfuehrung der gentechnisch veraenderten
Zuckerrueben positive Umwelteffekte in Aussicht. Durch die
gentechnische Resistenzzuechtung kann die Anwendung von
Pflanzenschutzmitteln in Zukunft erheblich gesenkt werden. Im Fall der
virusresistenten Zuckerrueben wird auch das teure und umweltbelastende
Verfahren der Bodenentseuchung gegen den pilzlichen UEbertraeger des
Virus ueberfluessig. (1). Eine sachliche Grundlage fuer diese Aussagen
ist nicht zu erkennen. Weder kann das Virus mit chemischen Mitteln
bekaempft werden, noch gibt es in der landwirtschaftlichen Praxis ein
Bodenentseuchungsverfahren gegen den pilzlichen UEbertraeger. Der
pilzliche UEbertraeger ist gegenueber chemischen Mitteln aeusserst
resistent und schon durch seine ubiquitaere Verbreitung nicht zu
bekaempfen. Deshalb werden tolerante Sorten angebaut, denen die
Krankheit nichts anhaben kann.
Haeufig wird auch angefuehrt, die Verbreitung der Krankheit wuerde durch
die gentechnisch veraenderten Rueben eingeschraenkt. Die Faehigkeit
dieser Rueben zur Produktion des Virushuellproteins soll unter
Befallsbedingungen durch ein "Einpacken" der Virus-RNA dessen Vermehrung
in der Ruebe verhindern und es damit unschaedlich machen. Es wird
erwartet, dass sofern der Mechanismus funktioniert, die Vermehrung des
Virus in der Ruebe unterdrueckt wird. Daraus laesst sich aber nicht eine
Eindaemmung der Krankheit ableiten. Zum einen ist ueber die OEkologie
des UEbertraegers Polymyxa betae wenig bekannt. Zum anderen gibt es
keine Untersuchung, ob und wie das Virus, nachdem es normale Rueben
befallen und sich in ihnen vermehrt hat, wieder aus den Rueben in den
Boden bzw. den Pilz, den eigentlichen UEbertraeger, gelangen soll. Damit
fehlt der Schluessel zum Verstaendnis des eigentlichen Mechanismus.
Bekannt ist dagegen, dass die Krankheit durch den Transport befallener
Erde verbreitet wird: durch Maschineneinsatz, Winderosion und die
Rueckfuehrung von Boden aus den Waschanlagen der Zuckerfabriken auf die
Felder. Deshalb laesst sich unter diesem Aspekt nach heutigem Stand der
Wissenschaft kein Vorteil der resistenten Sorte gegenueber bereits
vorhandenen toleranten Sorten vorhersagen.

Gentechnische Bt produzierende Pflanzen statt Bt-Applikation - ein
Umweltvorteil?

Marktreife haben bisher Pflanzen erreicht, denen ein Gen des Bakteriums
Bacillus thurengiensis eingebaut wurde. Durch diesen gentechnischen
Eingriff produzieren diese Pflanzen sogenannte Bt Gifte (?-Endotoxine)
des Bakteriums. Bt Gifte sind schon lange als Insektenvernichtungsmittel
bekannt. Die besonders positive Bewertung der Bt Gifte ergab sich aus
ihrer Umweltvertraeglichkeit, der artspezifischen Wirkung und aus der
Annahme, dass ein in der Natur etabliertes Insektengift durch
Resistenzen nicht so leicht zu ueberwinden sei. Waehrend aber
Spritzmittel nur bei Bedarf eingesetzt werden, sollen die Pflanzen zu
jedem Zeitpunkt ihres Wachstums genuegend Bt produzieren, um Schaedlinge
abzutoeten. Diese gentechnisch veraenderten Pflanzen muessen nicht mehr
gegen bestimmte Insekten gespritzt werden, denn sie haben jetzt ihren
eigenen Pflanzenschutz. (1). Grundsaetzlich stellt sich die Frage, ob
es ein Fortschritt ist, wenn Pflanzen staendig ein Toxin bilden, das
vorher nur bei Bedarf appliziert wurde, spezifisch wirkte und schnell
und umweltvertraeglich abbaubar war. Der Anbau von Bt Pflanzen bedeutet
zwar, dass das Verspruehen des Insektizides zurueckgeht, es bedeutet
aber auch, dass das Toxin in weitaus groesseren Mengen und dauerhaft in
der Umwelt verbleibt.
Deshalb weisen OEkologen und Evolutionsbiologen darauf hin, dass der
Selektionsdruck durch den Anbau von Bt Pflanzen einem rezessiven Merkmal
wie der Eigenschaft Bt-Resistenz zum Durchbruch verhelfen kann (15).
Demnach werden bei dem Anbau von Bt Pflanzen die resistenten
Schadinsekten vermehrt, die sich in der bisherigen landwirtschaftlichen
Praxis nicht durchsetzen konnten. Diese koennten dann auch die
Wirksamkeit des Spritzmittels Bt gefaehrden.
In Europa wurde ein Bt-Mais der Firma Novartis zugelassen.
Untersuchungen mit diesem Mais in der Schweiz erbrachten alarmierende
Ergebnisse. Sie weisen darauf hin, dass das Gift in der gentechnisch
veraenderten Pflanze erstmals auch einen Nuetzling schaedigt.
Florfliegenlarven, Nuetzlinge die sich von dem schaedigenden
Maiszuensler ernaehren, zeigten erhoehte Mortalitaet, wenn der
Maiszuensler vorher an Bt Mais gefressen hatte (16). Diese
Unvertraeglichkeit war vorher bei Applikation des Bt Spritzmittel nicht
beobachtet worden. Als Erklaerung wird diskutiert, dass das Mittel beim
Spritzen in anderer, fuer Nuetzlinge nicht erschliessbarer Form
vorliegt, waehrend es in der Pflanze in beinahe aktiver Form produziert
wird.

Schadinsekten abwehrende Kartoffeln und Rapspflanzen?

Auch andere Versuche des Pflanzenschutzes mit Hilfe gentechnisch
einbauter Eigenschaften zeigten zweideutige Ergebnisse. Kartoffeln wurde
zum Schutz vor Blattlausbefall die Eigenschaft ein Protein aus
Maigloeckchen, ein sogenanntes Lectin, zu bilden eingebaut. Bei der
UEberpruefung der oekologischen Wirkung durch schottische
Wissenschaftler stellte sich heraus, dass das Protein die Mortalitaet
bei dem natuerlichen Feind der Blattlaeuse, den Marienkaefern erhoehte
und die Fortpflanzungsfaehigkeit herabsetzte (17). In einem anderen Fall
bauten Gentechniker in Rapspflanzen eine Eigenschaft ein, die auf die
Verdauung von Schaedlingen wirken sollte (Proteaseinhibitoren). Eine
franzoesische Arbeitsgruppe fand heraus, dass die Proteaseinhibitoren
auch auf Bienen wirkten. Bienen die sich vom Pollen des transgenen
Rapses ernaehrten starben frueher und verloren die Orientierung (18).

Verbreitung und Auskreuzen - ein oekologisches Risiko?

Die Gruene Gentechnik hat meist fertile Pflanzen zum Ziel, die die
neue gentechnisch erzeugte Genkombination an potentielle
Kreuzungspartner weitergeben koennen. In Deutschland finden z.B. Raps
und Zuckerrueben natuerliche Kreuzungspartner.
Grundsaetzlich gilt fuer biologische Systeme, dass freigesetzte Merkmale
nicht rueckholbar sind. Darauf basiert die Befuerchtung, dass die
gentechnische Veraenderungen an Pflanzen zu oekologischen Schaeden und,
z.B. durch die Schaffung neuer Unkrauteigenschaften, zu wirtschaftlichen
Problemen fuehren koennten. Die Betreiber der Gentechnik folgern haeufig
auf der Basis der bereits durchgefuehrten Freisetzungsversuche, es sei
nichts passiert und dies zeige, dass auch nichts passieren koenne: die
Ergebnisse einer eingehenden und umfangreichen Sicherheitsforschung
sowie die inzwischen weltweit vorliegenden vielfaeltigen und teilweise
langjaehrigen Erfahrungen mit dem Anbau gentechnisch veraenderter
Kulturpflanzen zeigen, dass man mit Gentechnik sicher umgehen kann.
(1).
Diese Schlussfolgerung laesst sich aber wissenschaftlich nicht
begruenden. In den wenigsten Faellen, meist handelte es sich um
kommerziell ausgerichtete Experimente, wurde eine oekologische Begleit-
oder Risikoforschung durchgefuehrt. Weltweit gab es ueberhaupt erst
einen Versuch einer umfassenden oekologischen Untersuchung: das
PROSAMO-Projekt in England (19). Negative oekologische Effekte (z.B.
Verlust der Artenvielfalt, Rueckkopplung auf die Fauna) koennen zudem
erst nach Jahren oder Jahrzehnten festgestellt werden. Negative
oekologische Effekte koennen zudem erst nach Jahren oder Jahrzehnten
auftreten. Sollten negative Auswirkungen festgestellt werden, waere es
dann zu spaet, denn die Eigenschaften waeren nicht mehr rueckholbar. Die
Wissenschaftler des PROSAMO-Projektes untersuchten herbizidresistenten
Raps auf gesteigerte Durchsetzungsfaehigkeit und Verbreitungsfaehigkeit.
Obwohl sie dafuer keine Belege fanden, betonten sie, dass das Ergebnis
nicht als Unbedenklichkeitsbescheinigung fuer weitere
Freisetzungsversuche misszuverstehen sei (20). Sie wiesen ausdruecklich
darauf hin, dass dieses Ergebnis nicht einfach auf andere transgene
Pflanzen und andere gentechnisch eingebaute Eigenschaften uebertragen
werden kann.

Gentechnik gegen Allergene?

Die bisher vermarkteten gentechnischen Eigenschaften und Pflanzen dienen
kaum der Ernaehrungssicherung in den armen Laendern. Als Beleg fuer den
Nutzen bei der Sicherung der Nahrungsgrundlagen werden deshalb haeufig
zwei Projekte angefuehrt, die sich des Grundnahrungsmittels Reis
angenommen hatten. In Japan gelang bereits die gentechnische
Entwicklung einer Reissorte, die ein entsprechendes allergieausloesendes
Eiweiss nicht mehr enthaelt. Damit wird die Gentechnik die
Nahrungsauswahl von Allergikern nicht verschlechtern, sondern
verbessern. (1). Diese Aussage entbehrt jeder Grundlage. Auf Anfrage
teilte das Mitsui Plant Biotechnology Research Institute in Japan mit,
dass eine solche Pflanze nicht existiere und das Projekt eines nicht
allergenen Reis wieder aufgegeben wurde. Zur Begruendung fuehrte der
Wissenschaftler Yuichi Tada aus, dass Reis eine Vielzahl von allergen
wirkenden Inhaltsstoffen enthaelt. Schon die Versuche, die Bildung nur
einzelner weniger Allergene dauerhaft zu unterbinden, waren nicht
erfolgreich.

Gentechnik fuer bessere Vitaminversorgung?

Ein bahnbrechender Erfolg gelang mit der Zuechtung einer Reissorte, die
das Provitamin A bildet und im Korn einlagert. UEber 200 Millionen
Menschen in Entwicklungslaendern leiden heute unter Vitamin A-Mangel.
(1). Richtig ist, dass es ein Forschungsprojekt gibt, das sich mit dem
Einbau der Eigenschaft in den Reis befasst. Nach Angabe der zustaendigen
Schweizer Arbeitsgruppe ist dieses Projekt noch weit davon entfernt,
erfolgreich abgeschlossen zu sein und bis heute ist der Erfolg fraglich.
Verschwiegen wird, dass der Vitamin A Mangel in vielen Regionen erst
aufgetreten ist, als aufgrund wirtschaftlicher Interessen die
traditionelle vielfaeltig ausgerichtete Landwirtschaft einer
Intensivlandwirtschaft mit Monokulturen gewichen ist. Auch der Anbau
einer neuen Hochleistungssorte, selbst wenn sie Provitamin A bilden
koennte, wuerde die grundsaetzlichen Probleme nicht loesen koennen.
Diese Form der Landwirtschaft fuehrt zu einem Verlust der Artenvielfalt
und der pflanzengenetischen Ressourcen. Auch die oekonomischen und
sozialen Rahmenbedingungen waeren nicht beruehrt. Gleichwohl handelt es
sich bei dieser gentechnischen Manipulation an Reis um ein
Aushaengeschild der Gentechniklobby, denn das Schweizer Institut hat
angekuendigt, das Patent im Falle des Erfolges an die armen Laender
Asiens zu verschenken.

Schlusswort

Die Beispiele zeigen, dass die Loesungsansaetze der Gentechniker
letztendlich auf einer reduzierten, einpunktorientierten
Problembetrachtung basieren und die Einbeziehung komplexer
Wirkungsgefuege wie oekologische, oekonomische und soziale
Zusammenhaenge ausschliessen. Die Landwirtschaft ist deshalb gut
beraten, gerade im Saatgutbereich auf die Erhaltung der Sortenvielfalt
und Alternativen zu Produkten der Gruenen Gentechnik zu achten. Die
Erhaltung von gentechnikfreien Alternativen wird aber aufgrund der
Monopolisierung auf dem Saatgutmarkt und der einseitigen Foerderung der
Gentechnik in der Pflanzenzuechtung nur dann zu erreichen sein, wenn der
entsprechende politische Druck entwickelt wird. Schon heute ist
absehbar, dass fuer einige wichtige Kulturpflanzen bereits mittelfristig
kaum mehr gentechnikfreie Sorten zur Verfuegung stehen werden.

Literatur:

1 Bundesministerium fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Forsten: Die
Gruene Gentechnik. Landwirtschaft heute. 1997
2 Biotechnologie: Abbau von Innovationshemmnissen im staatlichen
Einflussbereich, Koeln: Verlag TUEV Rheinland; 1989, Studie fuer das
Bundesministerium fuer Forschung und Technologie
3 Agrarpolitische Berichte der (OECD): Biotechnologie, Landwirtschaft
und Ernaehrung. In: Schriftenreihe des BML, 28, S. 49, 1994
4 Wahmhoff, Wieviel Pflanzenschutz braucht der Raps jetzt noch?
Pflanzenschutz-Praxis 3, 10-13, 1992
5 Maerlaender B.: Haben gentechnisch veraenderte Herbizid-resistente
Zuckerruebensorten landeskulturellen Wert? - Zur Frage der Rentabilitaet
von Applikationssystemen nicht selektiver Herbizide. Zuckerind. 121,
602-608, 1996
6 Biotechnology Working Group: Bt cotton fiascos in the US and
Australia. Briefing paper number 2. BSWG, Montreal, Canada, 1997
7 Lechner M., Hurle K., petersen J. & Kemmer A.: Untersuchungen mit
Basta in Glufosinat-ammonium resistentem Mais - Vegetationsmanagement
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Dr. Markus Raubuch arbeitet seit 1988 als Biologe in der
OEkosystemforschung. Ausserberuflich hat er sich ebenso lange als
Fachreferent mit dem Thema Gentechnologie befasst.